Monatsarchiv für Juli 2005

Jinkies, Dudes…

Freitag, den 29. Juli 2005

…this is totally groovy! Hätte ich ja gern geschrieben. Ist es aber nicht.

Thunderstruck

Freitag, den 29. Juli 2005

Zumindest mir ist das durch die Luft donnern in druckkontrollierten Metallröhren ja nicht immer ganz geheuer. War aber schon schlimmer. Beim Anblick solcher Bilder (Start einer 747 der ANA in Osaka) möchte sich mein fragiles Selbstbewußtsein in dieser Richtung allerdings gleich wieder in ein Tretboot setzen, um sich hektisch winkend auf einen Ozean nackter Angst [...]

Ey, Du da…

Freitag, den 29. Juli 2005

…Tom Waits, mit Deinem letzten Album. Ich weiß schon, warum ich mir jetzt ein halbes Jahr nur die A-Seite der ersten LP angehört habe. Nach dem Überknaller “Hoist That Rag” und vielleicht noch “Sins Of The Fathers” kommt einfach wenig Beachtenswertes. Hab ich ja die ganze Zeit befürchtet. Gut, bei “How’s It Gonna End” und [...]

Kulturkritik (III)

Freitag, den 29. Juli 2005

Das Fernsehen hassen ist einfach. Das Fernsehen hassen ist eigentlich schon zu einfach. ‘Das Fernsehen hassen’, so einer hochbezahlter Kritiker, der gerade (ge)wichtig in den hinteren Reihen meines Kopfes aufsteht, sich die Brille zurechtschiebt und das über seinem beeindruckenden Bauch Sakko zuknöpft, ’sollte inzwischen schon den Intellekt beleidigen.’ Sätze wie dieser im übrigen auch.

Kalter Hattrick (Ohne Elfmeter)

Mittwoch, den 27. Juli 2005

Das ist nicht mein Leben. Wieder und wieder versuche ich meine Hände durch Aneinanderreiben zu wärmen. Die Kälte dringt selbst durch die dicken Fellhandschuhe. Meine Beine spüre ich schon eine ganze Weile nicht mehr. Lediglich der Gedanke, daß ‘dieses nicht mein Leben ist, nicht sein kann.’, hält mich vom schläfrig werden ab. Und dem sicheren Tod in dieser unwirtlichen Umgebung.

2000 Light Years From Home

Mittwoch, den 27. Juli 2005

Not many words necessary: Irgendwann mal in den PWOT-Foren gefunden, heute beim Ausmisten ge- und aufgrund der Geschehnisse in den letzten Tagen als doch recht passend be-funden.
Gehört in das Handbuch jedes Extremisten, Demagogen, Terroristen, Fundamentalisten, Diktators, Uranschiebers, lügenden Politikers, Raffzahns, Egozentrikers, Bomberpiloten [...] gedruckt. Der Rest des Inhalts sollte so aussehen. Lesen und danach 1.000 Mal an die Tafel schreiben lassen. Würden Ansätzen wie dieser nicht nur auf Planet Hippie funktionieren, könnte das Leben so einfach sein.

Google Uber Alles!

Mittwoch, den 27. Juli 2005

Bevor das Geheule losgeht: Wie ich auf den Titel gekommen bin. Der Gag, den heute jeder featuren wird. Logogle bietet die sinnbefreite Möglichkeit, seine URL (Lieblingssatz, Namen, Kontonummer…) im Google-CD erscheinen zu lassen. Mögliche Variationen sind:

Zen im Maschinenbau

Dienstag, den 26. Juli 2005

…verfluche ich mich ein weiteres Mal dafür, daß mir die vielbeschworene Poesie der Zahlen schon immer ein Rätsel war. ‘Logisch’, so der Personalchef, während er meine Bewerbungsmappe zuklappt und mir über den Schreibtisch reicht, ‘aber Sie haben Mathematik in der Zwölften abgewählt. Mit fünf Punkten.

Wackos, Inc.

Donnerstag, den 21. Juli 2005

Chris Cunningham und Richard D. James (Aphex Twin, AFX, Polygon Window…etc pp.). In Sachen Video und elektronische Musik seit Jahren schon verdiente Meister in den jeweiligen Klassen. Darüber zu schreiben, wäre Eulen nach Athen tragen. Wer weder den einen, noch den anderen kennt, war in den letzten Jahren wohl scheintot. Gut, gut, gut, oder hat sich schlicht für andere musikalische Strömungen als Maschinenmusik interessiert.

Kulturkritik (II)

Mittwoch, den 20. Juli 2005

Anglizismen sind hip, die müssen sein und sind aus dem meisten Bereichen des Lebens inzwischen auch schwer wegzudenken. Neulich, als ich mal wieder mittem im Administrator-Pandämonium, Damönenstrasse 1 gesessen habe (Richtig: Freunde, Kollegen, Familienangehörige, die alle mal gehört haben, “man macht was mit Computern.”), starrte ich dank konsequentem Updateverzicht der Eigner stundenlang auf Bildschirme wie diesen: