Archiv der Kategorie 'Die Stimmen in meinem Kopf'

Im Westen nichts Neues

Donnerstag, den 22. Februar 2007

Die Dumme-Schweine-Durchschnittsdichte, von störend’ Karnevals-Geschichte, war anno eher ziemlich klein, zumindest hier in Bischofsheim. Am Montag sah ich ein paar stehen, die weder lustig oder schön, mit knallbunten Konfettifressen, (und schon um zehn am Flachmann essen), in Raunheim standen an der Bahn – man hofft, die hat sie umgefahren. Als abends, nach des Tages Plage, [...]

So erlebt

Freitag, den 23. Juni 2006

Während meine Eltern also von Frank Miller eine kurze Einführung in die Neunte aller Künste allgemein und den Zweck der Brutalität in Sin City im Besonderen erhalten – dabei sogar ganz interessiert-verstehend wirken – demonstriere ich die Leichtigkeit des Seins und das generelle Überschätzen der Schwierigkeiten des Fliegens, indem ich eine Reihe ausdrucksvoller kleiner Segelmanöver [...]

Advise To The Young: Don’t Date

Dienstag, den 17. Januar 2006

“Hrrrnnggggggg…” Angestrengt ziehe ich an dem störrisch klemmenden Reißverschluß meiner Tasche. Zwischendurch blicke ich nervös lächelnd den beiden vierschrötigen Bahnrobotern ins Gesicht, die ihrerseits schon vor etwa zehn Minuten aufgehört haben, in irgendeiner Form menschliche Regungen oder Verständnis auszustrahlen. “Aaaarnnnnnnnnnnnghhhh…”, untermale ich einen weiteren, schweißtreibenden Versuch, an den Inhalt meines Tragebehälters zu kommen und meinen [...]

Offener Brief an mein Unterbewußtsein

Montag, den 26. September 2005

Lieber…*Geräusch raschelnder Blätter* lingualer Gyrus (recht unten),

ich hoffe, daß ich hiermit den richtigen adressiere. Wenn nicht, dann sei so gut und schick’s dem Hirnlappen, der dafür zuständig ist. *Räuspern*

Also, lieber Gyros,

wir kommen ja nun schon seit ‘ner geraumen Weile ganz gut miteinander klar. Zumindest von meinem subjektiven Blickwinkel aus betrachtet. Erinnerst Du Dich noch an früher? Ganz ehrlich – ich tu’s eigentlich gerne.

Those Were The Days

Donnerstag, den 1. September 2005

In einen Film gesteckt würde die Kamera mit beeindruckenden CGI-Schwenkern über eine x-beliebige Metropole fliegen. Das Wetter ist schlecht, tageszeitbedingte Dunkelheit. Nach ein paar Augenblicken in dieser beeindruckenden Out-of-Body-Perspektive (am unteren Bildrand werden die Name hochbezahlter Arschlöcher gefeatured) folgt ein bilderbuchgerechter Sturzflug auf eines der spätviktiorianischen Herrenhäuser im Zentrum. Den Gesetzen von Physik und gesundem Menschenverstand schallend ins Gesicht lachend (der Flug), schlägt dieses (das Lachen) in hysterisches Gekicher um, als ein Fenster passiert wird, ohne es in scherbentrümmernde Mitleidenschaft zu ziehen. Das warme Licht mehrerer Kerzenlampen erleuchten ein Zimmer voller…

Keine Systemkritik

Freitag, den 12. August 2005

Voll schönen Lobes saß ich hier,
und wenn nicht Lob, zumindest Bier.
Weil gestern war ich bei der Bank,
(vorweg: Ergebnis, schwankend’ Gang)
war da, um mir Kredit zu heben,
und dann dem Affen Zucker geben.

Ich liebe Dich (II)

Donnerstag, den 11. August 2005

“…und wo?”
“Am liebsten…hm…am liebsten…”, wackelt sie träumerisch mit ihren Beinen, während sie nachdenkt, “…für immer in einem sonnigen Septemberabend.”
“Wieso?”, frage ich.

Der Klügere gibt nach

Donnerstag, den 4. August 2005

Der Donnerstag, hab’s g’rad erkannt,
ist ein gar nicht so übles Ding.
Der Woche Frust ist fast gebannt,
weswegen ich hier gleich auch sing.

How Do You Do?

Donnerstag, den 4. August 2005

‘…Sechsunddreißig, Siebenunddreißig, Achtunddreißig…’, nehme ich die Parade der Armee von Kosmetikflaschen, die in diesem Regal Aufstellung bezogen hat, ab. Der wohl armseligste Oberbefehlshaber in der Weltgeschichte. Ein Heer aus ‘…Dreiundfünfzig, Vierundfünfzig, Fünfundfünfzig…’ Pflegespülung und Zahnpasta befehlend.

Ich liebe Dich*

Mittwoch, den 3. August 2005

*)
(…Schatz, ich weiß natürlich, was das in einem idealtypischen Universum bedeutet, aber ich habe irgendwann festgestellt, daß ich nicht in so einem lebe. Oder besser: Ich bin immer noch fünfzehn. Im Kopf… Oder noch besser: Wenn “idealtypisch” also die Dimension ist, in der wir uns befinden, möchte ich Uni- durch Multiversum ersetzen und Dir aus Dimension Fünfzehn eine Postkarte schicken.